Kabeljau mit Blattspinat

Gepostet von am Jan 13, 2018 in Dinner for One, Rezepte

200 g Kabeljau-Rückenstück (alternativ Zander) 4-5 hauchdünne Scheiben Bauchspeck 1 Zitrone Salz Olivenöl Pfeffer Muskatnuss 3 Hand voll junger Spinatblätter   Den Fisch abwaschen und trockentupfen, dann ganz wenig salzen und mit dem Speck umwickeln. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, den Fisch darin beidseitig ca. 3 Minuten braten bis der Speck knusprig, das Fischfleisch aber noch glasig ist. Vom Herd ziehen und kurz nachziehen lassen. Inzwischen Spinat waschen und tropfnass in eine heiße Pfanne geben. Zugedeckt bei starker Hitze zusammenfallen lassen, mit Salz, Pfeffer, geriebener Muskatnuss, Öl und Zitronensaft würzen. Spinat auf einem Teller anrichten, Fisch drauflegen....

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Erdäpfelpfanne mit Feta

Gepostet von am Jan 12, 2018 in Dinner for One, Rezepte

  Erdäpfelpfanne mit Schafkäse   300 g Erdäpfel (2-3 mittelgroße) 1-2 Jungzwiebeln 1 kleiner, fester Zucchino (oder anderes Gemüse wie z.B. Fenchel, Broccoli) Pflanzenöl (Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl) Salz, Pfeffer 50 g Schafkäse (Feta) 1 Ästchen frischer Thymian   Erdäpfel schälen, in kleine Würfel schneiden. In 1 EL Öl anbraten, ein wenig salzen, zugedeckt 7-8 Minuten sanft braten. Inzwischen Zwiebeln in Ringe schneiden (weiße und grüne Teile getrennt), Zucchino der Länge nach vierteln, dann in Scheiben. Die weißen Zwiebelringe und die Zucchinistücke zu den Erdäpfeln geben, Thymianblättchen ebenfalls, 5 Minuten bei stärker Hitze offen schön hellbraun rösten. Pfeffern, Schafkäse drüberbröseln, Jungzwiebelgrün drüberstreuen. Noch kurz ziehen lassen, aus der Pfanne essen....

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Wo Gutes herkommt

Gepostet von am Dez 3, 2017 in Wo Gutes herkommt

MÜHLVIERTLER BOHNENKAS Bohnen? Kas? Tofu! Als Gregor Mittermayr nach Abschluss seiner landwirtschaftlichen Ausbildung heim auf den elterlichen Hof kam, überlegte er Alternativen zur traditionellen Milchwirtschaft. Vor fünf Jahren begann er damit, neben herkömmlichen Ackerfrüchten auch Sojabohnen anzubauen. Heute presst er in den ehemaligen Milchverarbeitungsräumen biologische Sojabohnen zu Tofu. Dafür werden die getrockneten Bohnen eingeweicht, zu Mus vermahlen, aufgekocht, filtriert. Mit Salzen wird die daraus entstandenen Sojamilch zum Ausflocken und Stocken gebracht. Fertig ist der Bohnenkas, den der junge Landwirt natur, mariniert oder geräuchert anbietet. Damit beliefert er örtliche Händler und Gastronomen, jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr öffnet er seinen Hofladen. Da gibt’s dann auch Vollkornbrot aus Natursauerteig frisch aus dem Backofen und Eier aus Freilandhaltung. Familie Mittermayr, Oberndorfer Straße 6, 4210 Gallneukirchen,...

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Der Kürbis

Gepostet von am Nov 27, 2017 in Bücher

Vom Anbau bis zur Verwendung in der Küche, NP Buchverlag 2001, 14.000 verkaufte Exemplare, übersetzt ins Ungarische Als Kind war „mein“ Kürbis mein allergrößter Schatz. Mein Kürbis, auf dem „Heidi“ drauf stand. Eingeritzt von meiner Großmutter und mitgewachsen. Jeden Herbst wieder eine Überraschung. Ich weiß nicht, vielleicht habe ich so die ersten Buchstaben lesen gelernt. Zumeist war es ein orangefarbener Kappenkürbis, der irgendwo im Vorgarten oder am Misthaufen gewachsen war, vielleicht auch am „Fleck“ – dem kleinen Gemüseacker für den Eigenbedarf. Sicher nicht im Weingarten, dort hätten diese launischen Kürbispflanzen die Ordnung gestört. Die Kürbisse waren Sache meiner Großmutter. Frauensache eben. Spielereien. Nicht ganz ernst zu nehmen neben den wichtigen Dingen im Weinbauernleben. Weit entfernt war man damals davon, Kürbis selbst zu essen, sogar als Viehfutter hatte er ausgedient. Degradiert zum „Hofnarren“, der geduldet wurde, wenn er von selbst irgendwo aufging. Jahre später habe ich von meinem Großvater Ackerland geerbt. Ich begann, verschiedene Sorten von Speisekürbissen anzubauen. Ließ mir Samen aus aller Welt schicken. Erinnerte mich auch an die Freude zurück, die mir die Kürbisse meiner Großmutter damals bereiteten. Nach jahrelangen Versuchen mit Ritzgeräten, Ritzzeitpunkten und ähnlichem habe ich dann meine beschrifteten Kürbisse zum Kauf angeboten. Als Dekoration, die man auch essen kann, als kulinarische Visitkarte, als Werbemittel aus der Natur. Durch meine Tätigkeit bin ich immer weiter in die Welt des Kürbis eingetaucht. Ich habe erkannt, dass ich es nicht einfach mit einem Gemüse zu tun habe, sondern auch mit Traditionen, mit Geschichten, mit Vorurteilen, mit Kontoversen. Mit einem Kultobjekt. Mythen und Märchen spinnen sich um die „größte Beere der Welt“. Der Kürbis gilt einerseits als Symbol für Fruchtbarkeit und langes Leben, andererseits wird sein Name aber auch als Schimpfwort benutzt. Für die einen gilt Kürbis als wertvolles Nahrungsmittel, für die anderen nicht einmal als Viehfutter. Bei meiner Recherche bin ich auf eine regelrechte „Kürbismafia“ gestoßen. Auf Pioniere, die sich schon seit Jahrzehnten mit Kürbis beschäftigen, die wissenschaftliche Versuche und Forschung betreiben und die ihr Wissen auch in Seminaren und Publikationen weitergeben. Bei ihnen bedanke ich mich sehr herzlich für ihre Arbeit und für so manchen guten Tipp. Danken möchte ich aber auch meiner Wetzelsdorfer Großmutter, die leider schon lange verstorben ist, die aber den Grundstein für meine Arbeit gelegt hat. Wichtig ist es mir, in diesem Buch zu zeigen, wie Pflanzen wachsen, und was man aus ihnen machen kann; Kindern zu zeigen, dass Essen nicht im Supermarkt entsteht. Daß ich dabei beim Kürbis viel weiter ausholen kann, als bei anderen Gemüsen, verdanken wir seinem schnellen Wuchs, seiner unendlichen Vielfalt an Farben und Formen und seiner langen Geschichte als eine der ältesten Kulturpflanzen der...

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KÜRBISGRÖSTL

Gepostet von am Okt 25, 2017 in Rezepte

250 g Kürbisfruchtfleisch (z.B. Muskat, Butternuss oder Hokkaido) 1/2 roter Paprika 10 cm Lauch (50 g) 1 Knoblauchzehe Cayennepfeffer Kümmel Salz, Pfeffer Thymian Weißwein oder Traubensaft Rapsöl Kürbis ggf. schälen (das sollte man bei allen außer dem Hokkaido), Kerne entfernen, Fruchtfleisch dünn blättig schneiden. Lauch in feine Ringe schneiden, Paprika in Streifen. Knoblauch schälen, fein hacken. 1 EL Öl in einer geräumigen Pfanne erhitzen, Lauch, Kürbis und Paprika darin anrösten. Mit Salz, Kümmel und Cayenne würzen, mit einem kleinen Schuss Wein oder Saft aufgießen, zugedeckt ca. 5 Minuten garen. Dann Knoblauch und Thymianblättchen unterheben, offen weitere 5 Minuten fertigbraten....

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